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28.06.22

Heilen mit Algorithmen? KI in der Medizin: Chancen, Risiken, Herausforderungen

Was kann, was soll und was darf Künstliche Inteligenz im Gesundheitswesen? Darüber diskutierten die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Fruzsina Molnar-Gábor, Mitglied des Europäischen Ethikrat (European Group on Ethics in Science and New Technologies) mit dem Ärztlichen Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Stuttgart, Prof. Dr. Götz Martin Richter.

Prof. Dr. Cordula Kropp (Universität Stuttgart, Leiterin des TechnikRadar 2021) moderierte die Diskussion, die deutlich machte, dass die neue Technologie durchaus große Potentiale hat, ärztliche Entscheidungen zu unterstützen, dass sich gleichtzeitig aber auch noch viele ethische und juristische Fragen stellen.

Beinahe humoristisch mutete ein Beispiel einer praktischen KI-Anwendung im Bereich der Prävention an: Eine auf dem Markt bereits erhältliche intelligente Toilette überprüft den Gesundheitszustand Ihrer Nutzer mit einer speziellen Sensorik und überträgt anschließend die Daten via App direkt auf das Smartphone des Users.

©KollegIn KI
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17.05.22

Mit KollegIn KI auf dem Acker. Intelligente Systeme in der Landwirtschaft

Über Potentiale und Risiken des Einsatzes von KI in der Landwirtschaft diskutierten Prof. Dr. Hans W. Griepentrog (Leiter des Fachgebiets für Verfahrenstechnik in der Pflanzenproduktion an der Universität Hohenheim), Martin Hahn (Mitglied des Landtags von Baden Württemberg, Agrarpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der Grünen) und Oliver Martin (Geschäftsführer von FarmBlick, einem Anbieter von Technik und Beratung für Smart Farming).

Die Diskussion lieferte spannende und überraschende Einblicke auch in den praktischen landwirtschaftlichen Alltag und zeigte, wie die KI ein „Precision Farming“ ermöglicht, das durch Optimierung von Abläufen, bedarfsgerechter Düngung oder Einsparung von Pflanzenschutzmittel zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beitragen kann. Aber auch die Risiken des Einsatzes von KI-gestützten Systemen kamen zur Sprache, beispielsweise die zunehmende Vulnerabilität und wachende Abhängigkeit von Technologie sowie Frage der Datenhoheit, der Datensicherheit und des Datenschutzes.

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26.04.22

Die neue KollegIn KI. Welche Folgen haben selbstlernende Systeme für unsere Arbeitswelt?

In der zweiten Debatte unserer Reihe diskutierten Dipl.-Ing. Wilfried Porth, ehem. Vorstand Daimler AG und Mitglied des Hochschulrates der Universität Stuttgart, Dr. Bettina Kohlrausch, Professorin für gesellschaftliche Transformation und Digitalisierung der Universität Paderborn und Welf Schröter, Leiter des Forum Soziale Technikgestaltung beim DGB Baden-Württemberg.

Prof. Dr. Alexander Mäder moderierte die lebendige Diskussion, die die Unterschiede zwischen den Perspektiven auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt klar zutage brachte: Sind Regulierungen notwendig und hilfreich oder eine defensive Fortschrittsbremse?

©KollegIn KI
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01.02.22

Wohin gehst Du, KollegIn KI? Arbeiten mit intelligenten Systemen

Am 1. Februar 2022 war es so weit: Im Max Bense Forum der Stadtbibliothek Stuttgart wurde das Projekt „Fragen an KollegIn KI“ mit einer Podiumsdiskussion eröffnet. Mit dabei waren zwei Expertinnen und ein Experte, die dem Publikum im Saal und im Livestream einen ersten Überblick über die komplexe Transformation unserer Arbeitswelt boten. Jun.-Prof. Dr. Maria Wirzberger, Prof. Dr. Steffen Staab, beide SprecherIn des an der Universität Stuttgart neu gegründeten Interchange Forum for Reflecting on Intelligent Systems (IRIS) und Prof. Christina Elmer, bis 2019 stellvertretende Entwicklungschefin des Nachrichtenmagazins der SPIEGEL, jetzt Professorin für Digitalen Journalismus an der TU Dortmund, beleuchteten sowohl praktische als auch normative Aspekte des Themas. Die Diskussion lässt sich auf Youtube abrufen.

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